Aufstiegsplatz verfehlt, Piloten dennoch zufrieden

Nach 19 spannenden Runden der Segelflug-Landesklasse stehen nun die Ergebnisse fest. Auch wenn das Segelflugzentrum Ottengrüner Heide den Sprung zurück in die Segelflug-Bundesliga nicht schaffte, sind die Piloten mit ihrer Leistung zufrieden.

Die Landesklassen-Wertung schloss der Verein mit 312 Punkten auf dem elften Gesamtrang ab. Meister wurde mit 590 Punkten der Aeroclub Schweinfurt.

 

Auch in der letzten Runde am vergangenen Wochenende punkteten die Piloten nochmals ordentlich. Mit dem 17. Rundenplatz holten sie zwanzig Punkte. Die Flüge kamen auch diesmal von Andreas Görmer und Peter Schertenleib.

Görmer konnte auf knapp 300 Wertungskilometern eine Schnittgeschwindigkeit von 118 Stundenkilometern erzielen. Insgesamt legte er aber während seines sechsstündigen Fluges in den Thüringer Wald und weit nach Westen über 540 Kilometer Wegstrecke zurück. Ein für diese Jahreszeit außergewöhnliches Ergebnis.

Schertenleib konnte auf über 250 Wertungskilometern im Schnitt 101 Stundenkilometer fliegen. Auch er steuerte über Lichtenfels zunächst nach Westen bis Hassfurt, um dann südlich über Burg Feuerstein bis in die Oberpfalz zu fliegen. Insgesamt legte er über 350 Streckenkilometer zurück.

 

Überraschend war, dass trotz der nur noch kurzen Dauer der Sonneneinstrahlung so spät in der Saison nochmals so lange, gute Flüge möglich waren. „Das ist echt außergewöhnlich“ resümieren die beiden Piloten. „Normalerweise liegen die besten Tage schon hinter uns. Aber schon letzte Woche hatten wir wahnsinniges Glück und diesen Sonntag war schon wieder einer der besten Tage des Jahres!“

Leider fehlte diesmal ein maßgeblicher dritter Flug, der den Verein nochmals deutlich weiter nach vorne hätte bringen können.

 

Doch zeigt selbst dies, dass der Verein leidenschaftlich seinem Hobby nachgeht und eben alles, was zur Verfügung steht, versucht „in die Luft zu bringen“.

Dass es diese Saison für den Wieder-Aufstieg zurück in die Bundesliga nicht gereicht hat, sei bedauerlich, aber man habe schon damit gerechnet, dass es enger werden würde, als erwartet – so Stimmen aus dem Verein. Die sportliche Leitung zeigt sich trotz allem zufrieden. Nicht nur die Platzierung knapp nach den Top-10 in der Bayerischen Landesklasse zeigt das Potential des kleinen Vereins. Insgesamt sind 84 bayerische Vereine angetreten. Vielmehr noch der 25. Rang unter den bundesweit 300 teilnehmenden Vereinen in der für den Aufstieg maßgeblichen Qualifikationsliga zeigt, dass auch kleine, familiäre Vereine eine Chance haben.

 

„Dennoch“ so Hanns-Günther Bauer, Sportleiter beim SFZ, „kämpfen wir hier unter ganz anderen Ausgangsvoraussetzungen, als die großen Vereine, die mit 50 oder 100 aktiven Piloten einfach im Nebenbei mal drei Wertungsflüge abliefern können.“

Das SFZ mit seinen gerade einmal dreißig aktiven Fliegern nimmt hier eher eine Außenseiterrolle ein. Beachtlich ist da nicht nur die starke Jugendgruppe, die jedes Wochenende den Flugbetrieb unterhält und mittlerweile auch stark nach vorne in die sportliche Streckenfliegerei drängt. „So haben zum Beispiel Serena Triebel, Stephanie Gareiß und Christian Riedl dieses Jahr bereits mehrmals für unseren Verein gepunktet.“

Und auch im Übrigen darf Bauer sich über das Engagement seiner Mitglieder freuen. Laut dem Wertungsportal haben diese Saison mit zwölf Pilotinnen und Piloten, die Flüge einreichten, so viele sich aktiv am Streckenflug beteiligt wie lange nicht mehr. Auch wenn es nicht jeder in die Liga-Wertung oder gar unter die entscheidenden drei Wertungsflüge geschafft hat, stimmt dies optimistisch im Hinblick auf einen Aufstieg 2019. „Man erkennt deutlich, dass der Nachwuchs für die sportliche, Strecken- und Wettbewerbsfliegerei in jedem Falle da ist!“ so Bauer.

 

Man müsse aber auch ausdrücklich allen Flugschülern und -lehrern, Flugleitern, Windenfahrern sowie Schlepppiloten und Helfern danken, deren oft selbstloser Einsatz einen so reibungslosen Flugbetrieb für die Liga erst möglich mache.

Nun werde man am Flugplatz Ottengrüner Heide bei Helmbrechts die Saison eher gemütlich ausklingen lassen: Die Jugendgruppe wird zu einem Abschlussfluglager nach Südfrankreich fahren. Flugbetrieb mit Mitfluggelegenheiten soll aber weiter bis in den Herbst stattfinden, solange das Wetter es zulässt.

Endspurt in der Segelflug-Landesklasse

In der 18. und damit vorletzten Wertungsrunde der Segelflug-Landesklasse konnten die Piloten vom SFZ Ottengrüner Heide bei Helmbrechts erneut beachtlich Punkten: Mit dem siebten Rundenrang holten sie nochmals 30 Punkte auf das Vereinskonto.

Insgesamt belegen sie nun mit 292 Punkten den elften Tabellenrang, kurz hinter Augsburg und Nürnberg.

 

Das vergangene Wochenende war ein wahres Phänomen. Nicht nur die Wetter- und Thermikvorhersagen waren nicht ganz eindeutig, auch das Wetter, das sich tatsächlich bot war für viele überraschend: „So ein gutes Wetter wie an diesem Sonntag hatten wir dieses Jahr noch nicht!“ schwärmt Peter Schertenleib nach der Landung euphorisch. „Das waren zum Teil bombastische Steigwerte von vier und fünf Metern pro Sekunde!“ Normalerweise freuen sich die Segelflieger schon über Tage mit zwei Metern konstantem Steigen.

So kam es auch, dass Schertenleib mit seinem Überlandflug ein sog. Dreieck von 400 Streckenkilometern erzielte. Auch die Arbeitshöhen, also die bis zur Wolkenuntergrenze fliegbare Flughöhe war mit über zweitausend Metern über Grund ungewöhnlich hoch.

Die für die Liga-Wertung optimierte Flugstrecke von 227 Kilometern Wertungsdistanz legte Schertenleib mit 90,81 Stundenkilometern zurück und erzielte so 90,81 Speedpunkte.

 

Auch der Nachwuchs-Sportpilot Christian Riedl brachte einen über 350 Streckenkilometer langen Flug mit zurück auf die Ottengrüner Heide. Auf 216 Wertungskilometern hielt er eine Schnittgeschwindigkeit von 86,49 Stundenkilometern und konnte so 83,97 Speedpunkte für seinen Verein einbringen.

 

Überboten wurde dies nur noch von Andreas Görmer, der242 Wertungskilometer mit 96,82 Stundenkilometer zurücklegte. Insgesamt betrug die Flugstrecke seines mehr als fünfstündigen Fluges knapp 460 Kilometer. 94 Speedpunkte brachte diese Leistung.

 

Insgesamt ist man beim SFZ nach diesem Wochenende sehr zufrieden. Zwar hat sich die Platzierung in der Landesklasse ebenso wenig bedeutend verbessert, wie in der für den Wiederaufstieg maßgeblichen Qualifikations-Wertung, doch stand angesichts der Wetterlage diesmal der Spaß und Genuss am Segelfliegen im Vordergrund. So unternahmen auch viele Flugschüler unter der Aufsicht ihrer Fluglehrer ihre ersten längeren Solo-Thermikflüge.

 

 

Zum Wochenende ging ebenfalls das Offene Märkische Vergleichsfliegen in Brandenburg zu Ende. Die Deutsche Meisterin im Segelflug, Serena Triebel nahm hier zusammen mit ihrem Vater Dr. Claus Triebel in der Doppelsitzer-Klasse teil und erzielte nach nur fünf Wertungstagen und einem Tagessieg den respektablen fünften Rang unter 26 Teilnehmern.

 

Mühsamer Kampf für’s SFZ

Obgleich das SFZ erneut eine solide Leistung zeigte und mit drei Flügen auf dem neunten Rundenplatz landete, konnte es seine Gesamtplatzierung nicht verbessern. Mit den 28 Punkten aus dieser 17. Runde belegt das SFZ derzeit mit 262 Gesamtpunkten weiterhin den 12. Rang in der Landesklasse.

 

Schon früh begannen am Samstagmorgen die Vorbereitungen, denn die in der Nacht von Freitag auf Samstag durchziehende Kaltfront sollte kühlere Luft in das Fluggebiet bringen, welche gute bis sehr gute Thermik versprach. „Zwar war die Thermik überwiegend tatsächlich gut“ berichtet Andreas Görmer, „doch hatten wir brachialen Wind und es war vor allem unten raus ziemlich schwer sich zu halten.“

Mit nicht selten mehr als dreißig Stundenkilometern Windgeschwindigkeit war es eine wahre Herausforderung „oben zu bleiben“, also möglichst nahe an der Wolkenuntergrenze, um so die Thermik zu nutzen und Strecke zu machen.

 

Görmer gelang dies ebenso wie Hanns-Günther Bauer. Beide lieferten Flüge mit weit über 100 Speedpunkten.

Während Bauer auf 294 Kilometern eine Geschwindigkeit von 117 Stundenkilometern halten konnte, schaffte es Görmer, der sich über Bamberg weiter westlich gegen den Wind vorkämpfte, auf über 300 Kilometern sogar 122 Stundenkilometer zu halten.

 

Den wichtigen dritten Flug lieferte Klaus Gareiß, der auf knapp 100 Streckenkilometern immerhin noch einen 37er Schnitt halten konnte.

Am Einsatzwillen lag es nicht und Dank gilt auch dem Schlepppiloten Markus Rudolph, der seine Kameraden selbstlos immer wieder in die Luft schleppte. Doch blieben die Versuche von Alexander Kriz, Kevin Fritsch und Friedemann Nagler leider ohne Erfolg.

Die Piloten, die zum Teil Samstag und Sonntag zu Flügen aufbrachen, scheiterten zumeist an der zeitlichen Mindestflugdauer oder sonntags am bereits wieder zu starken Warmlufteinfluss, der die Thermikgüte stark beeinträchtigte.

 

Es verbleiben für die Sportpiloten in der Landesklasse nun noch zwei Runden. „Die Platzierung dürfte sich nun jedoch nicht mehr groß ändern, wenn man sich die unmittelbaren Mitstreiter ansieht“ analysiert Bauer trocken.

Im Hinblick auf das sportliche Saisonziel, den Wiederaufstieg in die 2. Segelflugbundeliga sieht es unwesentlich besser aus. In dieser Qualifikationswertung steht der Verein auf dem 28. Rang und damit zwar weit vorne unter den 477 Vereinen, jedoch nicht unter den entscheidenden „top ten“.

 

 

Meisterschaften

Schließlich läuft seit dem 8. bis 18. August der letzte zentrale Wettbewerb mit Beteiligung von SFZ-Piloten: Die frisch gebackene Deutsche Meisterin Serena Triebel nimmt zusammen mit ihrem vater Dr. Claus Triebel in Brandenburg am Offenen Märkischen Vergleichsfliegen teil. Nach bisher vier Wertungstagen steht das Duo in der Doppelsitzerklasse auf dem siebten Rang unter 26 Teilnehmern.

 

Bauer, der bis Anfang August am Taunus Cup in der 15-Meter-Klasse antrat, landete dort auf dem elften Rang. Er zeigt sich zufrieden, da er sich für die Deutsche Meisterschaft im kommenden Jahr qualifizieren konnte.

 

 

 

Unser Foto zeigt einen Teil der Rundenmannschaft (v.l.n.r.): Alexander Kriz, Andreas Görmer, Kevin Fritsch, Markus Rudolph und Hanns-Günther Bauer. Es fehlen: Klaus Gareiß und Friedemann Nagler.

Serena Triebel Deutsche Meisterin im Segelflug

Serena Triebel siegt bei der Deutschen Meisterschaft der Frauen 2018 in Lachen-Speyersdorf.

Bei dem Segelflugwettbewerb mit allgemeiner Qualifikation konnte die erst 24-jährige Pilotin aus Selb sich gegenüber einem hochkarätigen Starterfeld behaupten und flog schließlich in der Damenwertung sogar an die Spitze.

 

 

An dem gut organisierten Wettbewerb im Rheintal nahmen insgesamt 65 Teilnehmer in drei verschiedenen Klassen teil. Die Klasseneinteilung in Club-, Standard- und Rennklasse erfolgt nach Flugzeugmustern. Etwa die Hälfte des Starterfeldes machten dabei die Teilnehmerinnen an der DM aus: Dreißig Frauen traten gegeneinander an, um damit die neue Nationalmannschaft für die nächsten zwei Jahre auszufliegen.

 

Vom an der Kante zum Pfälzerwald gelegenen Flugplatz Lachen-Speyerdorf aus flogen die Teilnehmer während des Wettbewerbs Ende Juli bis 3. August meist in den Pfälzerwald sowie den Odenwald. „Besonders knifflig war es, das Rheintal zu queren, da dies thermisch wenig zu bieten hatte“ berichtet Triebel.

Sie selbst trat mit ihrem Segelflugzeug, einer LS-8 der Modellreihe „neo“ in der Standardklasse an.

 

Schon mit gerade einmal 13 Jahren begann die Zahnmedizinstudentin beim Segelflugzentrum (SFZ) Ottengrüner Heide ihre Ausbildung zur Segelluftfahrzeugführerin. Die Scheinprüfung absolvierte sie mit 17 Jahren auf dem Flugplatz bei Helmbrechts, wo sie ihre fliegerische Heimat gefunden hat.

Noch im selben Jahr begann für Triebel auch die Wettbewerbsfliegerei: Sie qualifizierte sich für den D-Kader Bayern der Junioren und ist seitdem durchgehend Mitglied der Sportpilotengruppe. „Besonders in den Trainingslagern habe ich einiges für die Wettbewerbsfliegerei gelernt“ berichtet Triebel. „Aber auch die finanzielle Unterstützung des Luftsportverbands Bayern ermöglicht einem viel.“

So ist es nicht verwunderlich, dass die ambitionierte Segelfliegerin schon mit 21 Jahren das erste Mal eine Deutsche Meisterschaft gewonnen hat – damals noch zusammen mit ihrem Vater Dr. Claus Triebel in der Doppelsitzerklasse.

 

 

Unter den insgesamt 18 Partizipanten landete sie in der Gesamtwertung zweimal auf dem zweiten Gesamtrang und schließlich auf dem fünften Rang.

An zehn von elf angesetzten Wettbewerbstagen zeigte sie durchweg solide Meisterleistung. So landete sie unter den Frauen stets im vorderen Feld, konnte hier sogar drei Tagessiege einfliegen und sicherte sich so verdient den Meistertitel. „Dieses Ergebnis jetzt ‚alleine‘ geschafft zu haben ist einfach der Wahnsinn!“

 

Die Tagesaufgaben werden von der Rennleitung vorgegeben. „Es gilt dann die angegebenen Wendepunkte anzufliegen und die Strecke so schnell wie möglich zu absolvieren. Der längste Flug dauerte circa fünf Stunden.“

Maßgeblich, so Triebel, sei natürlich die Rennleitung, die sich „richtig Mühe gegeben hat, schöne Aufgaben zu erstellen und uns immer in die richtige Richtung geschickt hat“. Denn nach dem Start mit Hilfe eines Motorflugzeuges, gilt es dann allein mit thermischen Aufwinden, also mit aufgrund von Sonneneinstrahlung erwärmten und so aufsteigender Luft, weiter in der Luft zu bleiben.

So spielt also auch das Wetter eine zentrale Rolle: „Da hatten wir richtig Glück, das Wetter war einfach super!“ freut sich Triebel. „Die Wolkenbasis, die unsere Arbeitshöhe bis zu welcher wir fliegen können, vorgibt, war richtig hoch und bot so gute Voraussetzungen für lange Gleitstrecken. An diesen zehn Tagen bin ich insgesamt etwa 3300 Kilometer Strecke geflogen.“

Dennoch hatten die Piloten auch in Lachen-Speyersdorf mit den Temperaturen zu kämpfen, so galt es trotz der 32°C vor dem Start stets einen kühlen Kopf zu bewahren. „Aber mit zunehmender Höhe wurde es ja immer kühler!“ scherzt die kühne Pilotin.

„Danken möchte ich an dieser Stelle meinem ‚Bodenteam‘, bestehend aus meinem Bruder Alex, Nils und Franzi, die mich in diesen zwei Wochen super betreut haben. Und ganz besonderer Dank an meinen Papa, der mir den Flieger zur Verfügung gestellt hat und mich immer trainiert!“

 

 

 

Als Deutsche Meisterin ist Triebel bereits für die Weltmeisterschaft 2020 in Australien qualifiziert. „Darauf freue ich mich schon jetzt mega“, sagt Triebel voller Vorfreude. Auch wenn sie 2016 in der Doppelsitzerklasse schon einmal an einer WM teilnahm, so ist die bevorstehende Teilnahme doch noch einmal etwas ganz Besonderes, da sie hier nun allein ihr Können auf Weltklasseniveau unter Beweis stellen kann. Die WM findet dann im Januar 2020 im australischen Lake Keepit – was zwischen Brisbane und Sydney liegt – statt.

 

 

 

14jähriger fliegt sich frei & Görmer punktet für seinen Verein

In der 16. Runde konnte nur Andreas Görmer für seinen Verein, das Segelflugzentrum (SFZ) Ottengrüner Heide in der Landesklasse punkten.

Der Iffeldorfer startete am Sonntag, nachdem die sehr niedrige und dichte Bewölkung allmählich in Cumulus-Bewölkung übergegangen war in Richtung Bamberg. „Obwohl die Wolken gute Thermik versprachen und es auch tatsächlich gute Steigwerte gab, war es insgesamt doch recht knifflig“ resümiert Görmer. Auch die mögliche Flughöhe war nicht besonders hoch und doch schaffte Görmer es, ohne sich zu verbasteln, nochmal einen Schenkel über Coburg in den Thüringer Wald zu legen und nach fast fünf Stunden Flugzeit wieder in Helmbrechts zu landen.

Auf über 200 Wertungskilometern konnte er eine Schnittgeschwindigkeit von 81,11 Stundenkilometern halten.

 

Diese heldenhafte Einzelleistung Görmers brachte mit dem 34. Rundenplatz nur drei magere Punkte auf das Vereinskonto. Insgesamt steht das SFZ in der Landesklasse nach 16 Runden mit derzeit 234 Punkten auf dem 14. Gesamtrang.

Sicherlich habe man sich von diesem Wochenende mehr erhofft, doch vereitelte nicht nur das Wetter durch lokal teils kräftige Schauer schon am Samstag die Ausgangsbedingungen, auch am Sonntag blieb das erwartet gute Überlandflugwetter leider aus. So blieben die zahlreichen Versuche der anderen Sportpiloten des SFZ unbelohnt.

 

 

Desweiteren schritt die Ausbildung der Nachwuchspiloten voran: Der gerade einmal 14jährige Hendrik Virow aus Oberkotzau konnte sich am Samstag „frei fliegen“. Erst seit dem Schnupperkurs im Frühjahr ist Hendrik bei den Luftsportlern in Ausbildung, „er zeigte aber durchweg so gute Fortschritte und fliegt so sauber, dass ich keinerlei Bedenken hatte, ihn nun alleine fliegen zu lassen“ erklärt Fluglehrer Reinhardt Sommerer stolz.

Mit der bestandenen A-Prüfung, den ersten drei Platzrunden, die der Flugschüler alleine flog, meisterte Hendrik den ersten großen, maßgeblichen Schritt seiner fliegerischen Karriere mit Bravur. Dass er dies mit gerade einmal 14 Jahren absolvierte ist schon etwas besonders, wenngleich nicht außergewöhnlich beim SFZ; denn schon mit 14 Jahren darf man mit der Segelflugausbildung beginnen. „Bleibt man dann konsequent dabei und ist so willens, wie Hendrik, schafft man es locker innerhalb einer Saison alleine fliegen zu dürfen“ so Sommerer.

Informationen zur Ausbildung zum Segelflugzeugpilotengibt's hier.

 

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