Triebel und Riedl bei der Deutschen Segelflugmeisterschaft 2019

Vom 8. bis 19. Juli fand in Stendal-Borstel, Sachsen-Anhalt, die Deutsche Segelflugmeisterschaft in der 18-Meter, 20-Meter und der offenen Klasse statt. Auch der hochfränkische Verein vom Flugplatz bei Helmbrechts, das Segelflugzentrum Ottengrüner Heide, war dort vertreten. Es traten Dr. Claus Triebel und Christian Riedl gemeinsam in der 20-Meter-Klasse an.

Für Riedl, der in den vergangenen Bundesliga-Runden bereits sein Können unter Beweis stellte, war dies aber eine neue Herausforderung. Nicht nur, dass es ein zentraler Bundeswettbewerb war, es war auch der erste Wettkampf in dieser Art für den gerade einmal 22-Jährigen.

 

Gemeinsam mit Dr. Claus Triebel, dem erfahrenen Sportpiloten vom SFZ bestritt er aber bravurös diesen Wettkampf in der Doppelsitzer-Klasse. Gleichzeitig wird den Teilnehmern im Rahmen der Deutschen Meisterschaft die Möglichkeit gegeben, das Wettbewerbsgebiet für die Segelflug-Weltmeisterschaft, welche im Jahr 2020 dort stattfindet, zu erkunden. Um die Helmbrechtser Piloten am Wettbewerb zu unterstützen, besuchte ein Teil der Jugendgruppe des Segelflugzentrums die beiden in Stendal. Durch deren Anwesenheit wurden die Segelflieger-Kameraden tatkräftig unterstützt, was den guten Teamgeist innerhalb des Vereins und insbesondere in der starken Jugendgruppe zeigt.

Zwar war das Wetter nicht optimal, doch an den möglichen Wertungstagen konnten die beiden eine solide Leistung zeigen. Sie hielten mit den anderen Piloten gut mit und verpassten eine Platzierung unter den besten zehn nur knapp.

 

Auch wenn man sich eine bessere Platzierung natürlich immer wünscht, so zeigte das Duo sich doch zufrieden. Und gerade für Riedl war dies nur der erste Schritt in der Meisterschafts-Fliegerei.

Ottengrüner Segelflieger verfestigen Tabellenplatzierung

 

 Auch in der nunmehr elften der insgesamt 19 Wertungsrunden konnten die Luftsportler vom Segelflugzentrum (SFZ) Ottengrüner Heide bei Helmbrechts wieder punkten.

 

Mit inzwischen 240 Punkten belegen sie im Gesamtranking den sechsten Platz. „Wenn wir diesen auf den verbleibenden acht Runden halten können, ist unser Saisonziel – der Aufstieg zurück in die 2. Segelflugbundesliga – sicher“ freut sich Hanns-Günther Bauer, der sportliche Leiter des Vereins über das erfolgreiche Wochenende.

 

Wieder einmal war entscheidend, „bei schlechtem, beziehungsweise schwierigem Wetter zu Punkten“ analysiert Bauer die Leistung seiner Kameraden. Die für die Rundenwertung maßgeblichen drei Flüge stammten von Hanns-Günther Bauer (57,79 Punkte), Dr. Claus Triebel (55,82) und dem frischgebackenen Scheinpiloten Carsten Schaufuß (48,66).

 

Bauer und Schaufuß, die am Samstag starteten nutzen die gute Thermik über dem Thüringer Wald und dem Fichtelgebirge. Hier konnten sie Schnittgeschwindigkeiten von über 63 Stundenkilometern fliegen.

 

Am Sonntag legte Triebel einen weiteren Flug nach: Auch er nutzte die ideale Lage des Heimatflugplatzes und flog zwischen Thüringer Wald und Fichtelgebirge ehe er in den Bayerischen Wald verlängerte. Seine Schnittgeschwindigkeit lag bei 64 Stundenkilometern.

 

Nicht mehr in die Wertung schaffte es der Überlandflug von Alexander Erhardt, der ebenfalls erst vor zwei Wochen seine Scheinprüfung ablegte. „Es ist schon besonders hervorzuheben, dass Erhardt und Schaufuß, die gerade erst ihren Schein erhalten haben, schon so engagiert sportlich mitfliegen!“ lobt Bauer die Leistung des Nachwuchs.

 

Die weiteren Versuche von Carsten Schaufuß sowie Kevin Fritsch, am Sonntag zu punkten, blieben leider ohne Erfolg. Insgesamt holten die Segelflieger mit dem sechsten Rundenrang weitere 45 Punkte auf das Vereinskonto.

 

Wer den Sport einmal selbst erleben möchte ist Anfang August herzlich zu einem Schnupper-Fluglager auf die Ottengrüner Heide bei Helmbrechts eingeladen. Alle Informationen hierzu auf facebook und unter www.EDQO.de.

Ottengrüner Segelflieger holen Rundensieg

Die Hartnäckigkeit der Piloten vom Segelflugzentrum (SFZ) Ottengrüner Heide bei Helmbrechts hat sich nun in der zehnten Runde der Segelflugbundesliga endlich ausbezahlt: Der unermüdliche Einsatz wurde mit einem Rundensieg und 26 Punkten für das Vereinskonto belohnt.

 

Zu Überlandflügen brachen die Segelflieger am vergangenen Wochenende nur am Sonntag auf. Und auch da schien der Wetterbericht wieder einmal keine hundertprozentige Aussage treffen zu können. Sehr früh zeigten sich erste Wolken und der Ostwind wehte kräftiger als erwartet. Die Vorbereitungen waren auf dem Flugplatz bei Helmbrechts schnell getroffen, doch so richtig zu einem Überlandflug aufbrechen traute sich lange niemand, da immer dunklere Wolken aufzogen. Schließlich gingen sogar Schauer über dem Flugplatz nieder. Doch am frühen Nachmittag zeigte sich dann das erhoffte Wetterfenster. Zwar mussten alle Streckenpiloten sich mit Hilfe eines Schleppflugzeuges in das gute Wetter unter die Thermikwolken schleppen lassen, doch der Aufwand lohnte sich.

 

Insgesamt bescherte der Sonntag fünf gute Streckenflüge: Klaus Gareiß und Christian Riedl gemeinsam mit Franziska Riedl nutzten die Thermik an der Wettergrenze über Hochfranken.

 

Die für die Wertung maßgeblichen Flüge stammen von Hanns-Günther Bauer (98,45 Punkte), Dr. Claus Triebel (95,49) und Andreas Görmer (80,78).

Görmer steuerte nach Nordosten ins Erzgebirge und zurück. Triebel flog nach Westen und konnte auf insgesamt über 400 Kilometer eine Geschwindigkeit von über 100 Stundenkilometern halten. Bauer folgte zunächst westlich bis Schweinfurt, ehe er nach Norden steuerte, um dann nach über 410 Streckenkilometern über den Thüringer Wald wieder heimzukehren.

 

Mit insgesamt 274,73 Speedpunkten war den Luftsportlern damit der Rundensieg sicher. Da in dieser Runde nur 13 Vereine der über 70 Teilnehmer überhaupt Flüge meldeten, kamen diesmal leider nicht die vollen 30 Punkte zur Ausschüttung. „Dies ist sicher ein kleiner Wermutstropfen“ gibt Bauer zu, zeigt sich aber dennoch mehr als zufrieden: „Es war so wichtig, dieses Wochenende zu fliegen, da es absehbar war, dass nicht alle Vereine gutes Wetter abbekommen. Wir haben unsere Chance gesehen und sie hervorragend genutzt. Das ist doch spitze!“

 

Und an die Spitze haben sich die Segelflieger nun auch wahrlich gekämpft. Nicht nur in dieser Runde; auch in der Gesamtwertung konnten sie ihre Position im vorderen Classement festigen. Mit nunmehr 169 Gesamtpunkten weist die Ligatabelle ihnen derzeit den fünften Gesamtrang zu. Spitzenreiter ist noch immer mit 265 Punkten der AC Weiden. Da die ersten sieben Vereine in die 2. Segelflugbundesliga aufsteigen, erscheint das Saisonziel zur Halbzeit zum Greifen nahe. „Jetzt heißt es: dran bleiben!“

Neue Scheinpiloten auf der Ottengrüner Heide

Vergangenes Wochenende spielte das Wetter den Sportpiloten vom Segelflugzentrum (SFZ) Ottengrüner Heide einen wahren Streich: Zunächst war der Wind am Samstag zu stark, um wertbare Überlandflüge abzuliefern. Auch der Versuch von Sportleiter Hanns-Günther Bauer mit Hendrik Virow scheiterte.

Am Sonntag dann zogen immer wieder Regenwolken über den Flugplatz bei Helmbrechts hinweg. Doch all dies konnte die Segelflieger nicht entmutigen. Neben dem sportlichen Fliegen ist auch die Ausbildung neuer Scheinpiloten ein zentrales Anliegen des Vereins.

 

So zeigte sich Ausbildungsleiter Dr. Claus Triebel besonders stolz, als am Sonntag gleich drei Praktische Prüfungen zum Segelluftfahrzeugführer abgenommen werden konnten. Während der meist mehrjährigen praktischen Ausbildung durchlaufen die Piloten verschiedene Ausbildungsabschnitte. Vom ersten Alleinflug über diverse Flugübungen, Überlandeinweisungen bis hin zur Scheinreife. Daneben mussten auch die notwendigen theoretischen Kenntnisse angeeignet werden. Letzter großer Akt war nun am vergangenen Wochenende: Ein Prüfungsflug mit einem Prüfer vom Luftamt Nordbayern.

 

Hubertus Steinerstauch aus Coburg reiste selbst mit dem Flugzeug an, um die drei Aspiranten auf Ihr Können hin zu testen. Nach einem Flugzeug-Schlepp mussten sie verschiedene Manöver fehlerfrei fliegen, daneben immer wieder Fragen beantworten. Abgeschlossen wurde der Prüfungsflug mit einer sauberen und sicheren Landung. Dann wurde endlich gratuliert:

 

Als erstes konnte sich der 24-jährige Alexander Kriz aus Helmbrechts über den erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung freuen. Der gerade einmal 20-jährige Münchberger Alexander Erhardt wusste ebenso zu überzeugen und bestand ebenso mit Bravur.

Hervorzuheben ist die Leistung von Carsten Schaufuß aus Selb. Der 26-jährige begann erst im vergangenen Jahr seine Ausbildung beim SFZ. Doch sein Engagement und Einsatzwillen, in jedem Lager mitzufliegen und beinahe jedes Wochenende am Flugplatz zu verbringen zahlten sich aus. Zusammen mit dem nötigen Talent meisterte er die Ausbildungsabschnitte ohne große Schwierigkeiten und konnte die Ausbildung nach gerade einmal einem Jahr erfolgreich beenden.

 

Allen drei Prüflingen gratulierten die anwesenden Fluglehrer Triebel und Bauer und zeigten sich stolz. Immerhin bewiesen die drei dem Prüfer nicht nur ihr Können, sondern auch die hohe Qualität in der Ausbildung durch die vereinseigenen Fluglehrer.

 

Sobald die frisch gebackenen Scheinpiloten ihre Lizenz in den Händen halten, soll es weitergehen: Auch sie wollen den Verein bei seiner sportlichen Mission unterstützen. Doch nicht nur dies, die Privatpilotenlizenz eröffnet viele Möglichkeiten für weitere Berechtigungen; und auch wenn sie der erste große Abschluss ist, so steht sie doch auch nur am Anfang der meisten Fliegerkarrieren.

 

Die Ausbildung beim SFZ kann während der gesamten Saison begonnen werden. Schon Anfang August findet das nächste Fluglager statt, während dem auch wieder ein Anfängerkurs belegt werden kann. Und natürlich stehen dann die neuen Scheinpiloten gerne bereit, Interessierten Rede und Antwort zu stehen sowie die Heimat einmal von oben zu zeigen. Alle Informationen zu diesem besonderen Sport finden sich im Internet unter www.EDQO.de und direkt vor Ort am Flugplatz Ottengrüner Heide bei Helmbrechts.

 

 

 

 

Unser Foto zeigt (v.l.n.r.):

Prüfer Hubertus Steinerstauch, Carsten Schaufuß, Alexander Kriz, Alexander Erhardt, Fluglehrer Hanns-Günther Bauer und Ausbildungsleiter Dr. Claus Triebel

Viele Flüge am langen Himmelfahrts-Wochenende

Das lange Wochenende über Himmelfahrt nutzten auch die Segelflieger aus Helmbrechts. Zwar gelang es den Luftsportlern vom Segelflugzentrum (SFZ) Ottengrüner Heide diesmal nicht, in der Segelflugliga weit vorne zu landen, doch mithalten konnten sie allemal.

 

Die für die Liga maßgeblichen Flüge kamen diesmal von Klaus Gareiß und Andreas Görmer.

Gareiß flog gemeinsam mit seiner Tochter Stephanie als Co-Pilotin quer durch Hochfranken. Über mehr als 180 Wertungskilometer hielten sie am Samstag eine Schnittgeschwindigkeit von 73,89 Stundenkilometern.

Görmer startete am Sonntag zu einem mehr als sechsstündigen Flug. Auf knapp 300 Wertungskilometern hielt er eine Schnittgeschwindigkeit von 118,49 Stundenkilometern.

 

Gemeinsam brachten diese Flüge 181,91 Speedpunkte, was in der nunmehr siebten Wertungsrunde für den 29. Rang reichte. Diese Platzierung brachte weitere acht Punkte für das Vereinskonto.

Insgesamt steht das SFZ derzeit mit 119 Punkten auf dem neunten Gesamtrang.

 

Des Weiteren nutzten die Segelflieger den Feiertag vergangener Woche für weitere Trainings- und Übungsflüge. Hervorzuheben sind hier die über 500 Kilometer weiten Flüge von Andreas Görmer und dem Duo Christian Riedl mit Serena Triebel. Gemeinsam flogen sie einen Dreiecksflug über Rothenburg ob der Tauber, südlich an Nürnberg vorbei und weiter über Regensburg bis in den Bayerischen Wald und zurück in den Landkreis Hof.

 

Außerdem konnte der Flugschüler Alexander Erhardt seinen, im Rahmen der Ausbildung zu absolvierenden, 50-Kilometer-Überlandflug absolvieren. Hierbei legte er schon einen Schnitt von 53 Stundenkilometern vor. Gleich tat es ihm am Samstag Carsten Schaufuß, der erst im vergangenen Jahr seine Ausbildung beim SFZ begann. Auch er konnte diesen Ausbildungsabschnitt mit einem 135 Kilometer weiten Überlandflug erfolgreich abschließen.

 

Beim 53. Internationalen HAHNWEIDE Segelflugwettbewerb 2019 in Baden-Württemberg, an welchem der sportliche Leiter des Vereins, Hanns-Günther Bauer, teilnahm, konnten nur fünf Wertungstage geflogen werden. In der 15-Meter-Klasse landete Bauer hiernach auf dem zwölften Tabellenrang.

 

Weiteres zur Liga und den sportlichen Leistungen des Vereins gibt es auf den Internetseiten des Vereins: www.facebook.com/SFZOttengruenerHeide und www.EDQO.de

Außerdem findet über Pfingsten ein Fluglager mit Anfänger- und Schnupperkurs statt. Informationen hierzu im Internet und unter 09252 / 92 62 0.

 

 

 

Das Foto zeigt einen Teil der Sportpiloten und ihre Helfer (v.l.n.r.):

Dominik Goller, Klaus Gareiß, Stephanie Gareiß, Christian Riedl, Serena Triebel, Nils Hofmann, Alexander Kriz und Andreas Görmer

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