14jähriger fliegt sich frei & Görmer punktet für seinen Verein

In der 16. Runde konnte nur Andreas Görmer für seinen Verein, das Segelflugzentrum (SFZ) Ottengrüner Heide in der Landesklasse punkten.

Der Iffeldorfer startete am Sonntag, nachdem die sehr niedrige und dichte Bewölkung allmählich in Cumulus-Bewölkung übergegangen war in Richtung Bamberg. „Obwohl die Wolken gute Thermik versprachen und es auch tatsächlich gute Steigwerte gab, war es insgesamt doch recht knifflig“ resümiert Görmer. Auch die mögliche Flughöhe war nicht besonders hoch und doch schaffte Görmer es, ohne sich zu verbasteln, nochmal einen Schenkel über Coburg in den Thüringer Wald zu legen und nach fast fünf Stunden Flugzeit wieder in Helmbrechts zu landen.

Auf über 200 Wertungskilometern konnte er eine Schnittgeschwindigkeit von 81,11 Stundenkilometern halten.

 

Diese heldenhafte Einzelleistung Görmers brachte mit dem 34. Rundenplatz nur drei magere Punkte auf das Vereinskonto. Insgesamt steht das SFZ in der Landesklasse nach 16 Runden mit derzeit 234 Punkten auf dem 14. Gesamtrang.

Sicherlich habe man sich von diesem Wochenende mehr erhofft, doch vereitelte nicht nur das Wetter durch lokal teils kräftige Schauer schon am Samstag die Ausgangsbedingungen, auch am Sonntag blieb das erwartet gute Überlandflugwetter leider aus. So blieben die zahlreichen Versuche der anderen Sportpiloten des SFZ unbelohnt.

 

 

Desweiteren schritt die Ausbildung der Nachwuchspiloten voran: Der gerade einmal 14jährige Hendrik Virow aus Oberkotzau konnte sich am Samstag „frei fliegen“. Erst seit dem Schnupperkurs im Frühjahr ist Hendrik bei den Luftsportlern in Ausbildung, „er zeigte aber durchweg so gute Fortschritte und fliegt so sauber, dass ich keinerlei Bedenken hatte, ihn nun alleine fliegen zu lassen“ erklärt Fluglehrer Reinhardt Sommerer stolz.

Mit der bestandenen A-Prüfung, den ersten drei Platzrunden, die der Flugschüler alleine flog, meisterte Hendrik den ersten großen, maßgeblichen Schritt seiner fliegerischen Karriere mit Bravur. Dass er dies mit gerade einmal 14 Jahren absolvierte ist schon etwas besonders, wenngleich nicht außergewöhnlich beim SFZ; denn schon mit 14 Jahren darf man mit der Segelflugausbildung beginnen. „Bleibt man dann konsequent dabei und ist so willens, wie Hendrik, schafft man es locker innerhalb einer Saison alleine fliegen zu dürfen“ so Sommerer.

Informationen zur Ausbildung zum Segelflugzeugpilotengibt's hier.

 

Kräftezehrender Endspurt für's SFZ

Mit dem 16. Rundenplatz konnte das SFZ mit nur zwei Flügen immerhin 21 weitere Punkte auf das Vereinskonto überweisen. Dieses zählt nunmehr 231 Gesamtpunkte, was den derzeit zwölftenTabellenrang bedeutet.

 

Andreas Görmer konnte auf seinem siebenstündigen Flug durch das Erzgebirge auf über 250 Wertungskilometern eine Schnittgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern halten. Insgesamt flog er zweimal weit ins Erzgebirge und legte dabei fast 600 Streckenkilometer zurück. Der Flug brachte 97 Speedpunkte.

 

Den zweiten Wertungsflug brachte das Duo Kevin Fritsch mit Franziska Strobel ein, die auf über 116 Wertungskilometern quer durch Oberfranken immerhin einen Schnitt von 46 Stundenkilometern erzielten. Hieraus ergaben sich 48 Speedpunkte.

 

 

Beide Flüge wurden am Sonntag unternommen, da der Samstag zu unbeständig und von Schauern durchzogen war. Es fehlte jedoch ein dritter Wertungsflug. Das Engagement der Piloten war dennoch beachtlich. Doch leider schafften es die weiteren Flüge von Stephen Bailey, Alexander Kriz sowie Friedemann Nagler mit Hendrik Virow nicht mehr in die Wertung, da die Mindestflugdauer von zweieinhalb Stunden nicht erreicht wurde.

 

In den nun verbleibenden vier Wertungsrunden noch ausreichend Punkte für eine Aufstiegsplatzierung zu erlangen ist in weite Ferne gerückt. Die große Enttäuschung bleibt aber aus, denn der Spaß am Fliegen steht beim SFZ im Vordergrund, was auch die an diesem Wochenende unternommenen Flüge belegen..

 

 

Währenddessen finden zwei zentrale Wettbewerbe mit Beteiligung von SFZ-Piloten statt.

Serena Triebel, die an der noch bis zum 3. August fortdauernden Deutschen Meisterschaft der Frauen teilnimmt, konnte in Lachen-Speyerdorf nach sechs Tagen die Spitzenplatzierung halten. In der vorläufigen Gesamtwertung des allgemeinen Starterfelds belegt sie immernoch einen guten vorläufigen fünften Rang.

Hanns-Günther Bauer beweist sein Können noch bis 3. August in Anspach im Taunis beim Taunus Cup 2018. Nach den ersten drei Wertungstagen belegt er einen guten zwölften Gesamtrang.

 

Ergebnisse zu diesen Wettbewerben, aber auch viele weitere Informationen und Impressionen rund um den Sport und die Ausbildung zum Segelluftfahrzeugführer finden sich unter www.EDQO.de und im Socialweb auf facebook.com/SFZOttengruenerHeide

Lehrer heben beim SFZ ab in die Sommerferien

Zum Schuljahresende besuchte das Lehrerkollegium der Nailaer Realschule die Luftsportjugend des Segelflugzentrums (SFZ) Ottengrüner Heide auf dem Flugplatz bei Helmbrechts.

Neben der flugphysikalischen wie aerodynamischen Fortbildung, war dieser Besuch auch eine „gelungene Teambuilding-Maßnahme“, so Gerd Riedl, der Direktor der Realschule.

„Jedes Jahr versuche ich eine solche Aktion als Jahresabschluss zu initiieren“ erläutert Riedl „und dieses Jahr hat es sich angeboten, dies mit einem kleinen Grillfest auf der Ottengrüner Heide zu verbinden.“

 

Riedls Sohn Christian fliegt selbst als Sportpilot beim SFZ und konnte in der Saison schon öfters für die Landesklasse punkten. So war es eine Selbstverständlichkeit, dass das Kollegium – wenn auch nicht geschlossen – selbst einmal mit in die Luft ging. Zwar ermöglichte das Wetter keine längeren Flüge, gleichwohl konnte jede interessierte Lehrkraft einmal eine Platzrunde über Helmbrechts drehen.

Und die Begeisterung fand keine Grenzen: „Wir wohnen in Helmbrechts und konnten nun endlich mal unser Haus von oben sehen, das war so toll!“ „Das ist einfach ein einmaliges Gefühl! Das muss man selbst erlebt haben!“ und weitere Reaktionen könnten nicht für das Gemeinschaftsgefühl gut gewesen sein, sondern den Schülern im kommenden Schuljahr auch spannenden Unterrichtsstoff bescheren.

 

Einige Lehrer waren dann auch gleich so begeistert, dass sie samt Familie schon am Wochenende noch einmal in den regulären Flugbetrieb hinein schnupperten.

„Segelfliegen ist einfach ein toller Sport, den man selbst erlebt haben muss“ resümiert Riedl zufrieden und dankte der Jugend vom SFZ für die reibungslose Durchführung dieser Veranstaltung.

 

 

Sind Sie ein Verein, eine Schule, Firma oder sonstige Organisation und möchten auch eine solche Teambuilding-Maßnahme, ein Firmenfest oder eine vergleichbare Veranstaltung mit Gastflügen durchführen? Dann melden Sie sich bei uns! Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und informieren gerne über die bestehenden Möglichkeiten!

SFZ Ottengrüner Heide e.V.

Ottengrüner Heide 1

95233 Helmbrechts

 

www.EDQO.de

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Tel.: 09252 92 620

Allein- statt Überlandflüge beim SFZ

Während der jüngst vergangenen 14. Wertungsrunde konnte das Segelflugzentrum (SFZ) Ottengrüner Heide nicht punkten, da die Wetterlage keine ausreichenden Überlandflüge zuließ.

 

Schon am Samstag war die Situation durchwachsen und fortwährende Schauer störten einen möglichen Versuch der Luftsportler vom Flugplatz bei Helmbrechts aus zu Streckenflügen aufzubrechen.

Nicht weniger brisant war auch der Sonntag, der erst sehr spät nachmittags ein Wetterfenster öffnete. Doch auch dieses war schlichtweg zu klein und örtlich zu begrenzt, als dass man mit vernünftigem Aufwand hätte etwas reißen können“ resümiert Sportleiter Hanns-Günther Bauer die Situation nüchtern.

 

Demzufolge beschließt das SFZ diese Runde ohne weitere Punkte und wandert mit ___ Punkten auf den ____ Rang in der Gesamttabelle.

 

Gleichwohl nutzten die Luftsportler und vor allem die Flugschüler die Wetterfenster, die der Samstag bot, um selbst zu fliegen, zu üben und ihre Ausbildung voran zu bringen.

Bei mehreren Starts hintereinander konnten die Flugschüler zusammen mit ihren Fluglehrern fleißig üben und es kamen alle auf ihre Kosten. Gekrönt wurde der lockere Flugbetrieb dann noch von einer A-Prüfung:

 

Carsten Schaufuß, der erst vor sechs Wochen beim Schnupperkurs teilnahm und gleich so begeistert von diesem Sport war, dass er konsequent jedes Wochenende zum fliegen kam, konnte sich nun „frei fliegen“. Er absolvierte unter Aufsicht seiner Fluglehrer Reinhard Kreil und Hanns-Günther Bauer seine ersten drei Alleinflüge und bestand so die sog. A-Prüfung. Dies ist für jeden Piloten der bedeutenste Schritt in seiner fliegerischen Laufbahn.
Nicht nur die Fluglehrer waren vom Eifer des 25-Jährigen aus Selb begeistert, auch Schaufuß zeigte seine Dankbarkeit „für die herzliche Aufnahme in den Verein. Der familiäre Umgang hier gefällt mir wirklich gut! Ohne die Unterstützung meiner Kameraden – oder mittlerweile besser gesagt schon Freunde – hätte ich dies nicht so schnell geschafft!“

Vor dem gemütlichen Grillabend folgte dann noch ein alter Brauch unter Fliegern: Es wurde unter anderem ein Strauß mit Dornen und Brennesseln überreicht, der die Hände für die Steuerung des Segelflugzeugs sensibilisieren soll, überreicht.

 

 

Schon diese Woche geht das sportliche Fliegen weiter, denn Serena Triebel nimmt vom 24. Juli bis 3. August in Lachen-Speyerdorf an der Deutschen Meisterschaft der Frauen teil.

Bauer wird sich zudem vom 26. Juli bis 3. August in Anspach im Taunis beim taunus Cup 2018 unter Beweis stellen.

 

Ergebnisse zu diesen Wettbewerben, aber auch viele weitere Informationen und Impressionen rund um den Sport und die Ausbildung zum Segelluftfahrzeugführer finden sich unter www.EDQO.de und im Socialweb auf facebook.com/SFZOttengruenerHeide

SFZ bleibt in Verfolgerstellung

In der nunmehr 13. Runde konnten die Luftsportler vom Segelflugzentrum Ottengrüner Heide mit dem siebten Wertungsrang 30 Punkte auf das Vereinskonto überweisen.

In der Gesamttabelle stehen die Piloten vom Flugplatz bei Helmbrechts derzeit mit 210 Punkten auf dem 12. Platz.

 

 

Der Sportleiter selbst zeigte am vergangenen Wochenende die beste Leistung unter den gemeldeten Flügen: Hanns-Günther Bauer konnte auf über 300 Wertungskilometern eine Schnittgeschwindigkeit von 122,85 Stundenkilometern halten und so unter Berücksichtigung des Leistungsindex des Segelflugzeugtypes 109,69 Speedpunkte erzielen.

Peter Schertenleib, der zusammen mit seinem Flugschüler Lukas Becher auf Strecke ging, meldete über 200 Wertungskilometer. Das Duo konnte einen 80er Schnitt halten und 84 Speedpunkte erzielen.

190 Kilometer zeigte der Logger von Klaus Gareiß an, der mit einem Schnitt von 76 Stundenkilometern 74 Speedpunkte einbrachte.

 

Nicht mehr in die Wertung schafften es die Flüge von Christian Riedl und Serena Triebel. Die beiden Jungpiloten, die im Saisonverlauf schon mehrmals beachtlich für ihren Verein punkteten, hatten in dieser Runde am Sonntag die schlechteren Wetterfenster erwischt, stellten ihr Können aber dennoch unter Beweis:

Riedl zeigte auf knapp 170 Kilometern eine Schnittgeschwindigkeit von 67 Stundenkilometern. Triebel konnte über knapp 70 Kilometer noch einen guten 27er-Schnitt halten.

 

Insgesamt war die vergangene Runde geprägt von wechselhaftem Wetter: zwar bot diese teils labile Wetterlage auch ordentliche Thermik, jedoch vor allem am Sonntag auch immer wieder Schauer und vereinzelte Gewitterzellen, die ausgiebige Überlandflüge letztlich unmöglich machten.

Nichtsdestotrotz verbleiben mit den verbleibenden sechs Runden noch ausreichend Chancen, um den Sprung zurück in die 2. Segelflugbundesliga zu schaffen.

 

Am kommenden Wochenende präsentiert sich die Fliegerjugend auf dem KidsDay in Helmbrechts. Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Ausbildung zum Segelluftfahrzeugführer darf man mit 14 Jahren beginnen. Weitere Infos unter www.EDQO.de

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