Ottengrüner Segelflieger auf Platz 2

Das Segelflugzentrum (SFZ) Ottengrüner Heide hält sich weiter im Soll und steht auch nach der 14. Runde in der Qualifikation zur Segelflugbundesliga auf einem Aufstiegsplatz.

 

In der nunmehr 14. Runde der Segelflugbundesliga konnten die Luftsportler aus Helmbrechts wieder eine Spitzenplatzierung holen. Mit dem zweiten Rundenrang sicherten die Segelflieger sich weitere 49 Punkte für das Gesamtkonto. „Ein enorm wichtiges Ergebnis“ resümiert Hanns-Günther Bauer, der sportliche Leiter des Vereins. „Nicht nur, dass wir über die vergangenen Runden konstante Leistung zeigen konnten, auch das Ergebnis passt. Es zählt jetzt jeder Punkt, um unseren Aufstiegsplatz zu sichern!“

 

Die für diese Runde maßgeblichen Flüge stammten von Bauer, Andreas Görmer und Dr. Claus Triebel. Insgesamt holten sie 316 Speedpunkte. Der Rundensieger, die hessischen Segelflieger aus Bensheim lagen mit 340 Speedpunkten nur knapp vorne.

 

Bauer meldete seinen Flug von den Deutschen Segelflugmeisterschaften in Marpingen, an welcher er mit Erfolg teilnimmt. Der Wettbewerb dauert noch bis zum 2. August fort. Beachtlich auf dem 312 Wertungskilometer langen Flug ist die Schnittgeschwindigkeit von über 125 Stundenkilometern.

 

Auch Görmer und Triebel lieferten beachtlich hohe Schnittgeschwindigkeiten von 111,84 und 109,66 Stundenkilometern. Schon dies zeugt von den herausragenden Wetterbedingungen, die am vergangenen Wochenende herrschten. Eine anfangs noch tiefe Wolkenbasis mit zahlreichen Schauern erschwerte den Start. Doch im weiteren tagesverlauf nahmen die Schauer ab und die Steigwerte nahmen zu. So konnten entlang so genannter Wolkenstraßen die beachtlich hohen Schnittgeschwindigkeiten erzielt werden. „Denn entgegen der üblichen Thermik ist unter Wolkenstraßen kein zeitaufwändiges Kreisen erforderlich. Das Steigen wird sprichwörtlich im Fluge – im Geradeausflug – mitgenommen“ erklärt Görmer begeistert.

 

Die weiteren Streckenflüge vom Wochenende, namentlich von den Jungpiloten Christian Riedl und Carsten Schaufuß schafften es nur nicht in die Leistung, weil die Mannschaftskameraden schlichtweg wenige Stundenkilometer schneller waren.

 

„Kurzum,“ freut sich Bauer, „wir sind sportlich super aufgestellt. Unser Nachwuchs hält spitzenmäßig mit und wir liegen im bundesweiten Vergleich wirklich weit vorne.“

 

Insgesamt belegt das SFZ nun mit 331 Punkten den vorläufigen fünften Tabellenrang. Die ersten sieben Vereine steigen in die 2. Segelflugbundesliga auf – dies ist das sportliche Ziel des Vereins, das derzeit so greifbar wie nie scheint. Die Saison geht noch über fünf weitere Runden.

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