Oberfranken setzen sich in Runde 12 erneut durch

 

 

 

SBL - Runde 12

 

 

Die oberfränkischen Luftsportvereine aus Bamberg, Bayreuth und von der Ottengrüner Heide setzen sich in der 12. Runde der Segelflugbundesliga gegen die bundesweite Konkurrenz durch. Nur der LSV Schwarzwald aus Baden-Württemberg war noch besser und holte den Rundensieg.

 

Das SFZ Ottengrüner Heide vom Flugplatz bei Helmbrechts kämpfte in den letzten Wochen immer wieder um eine angemessene Würdigung seiner Leistung. Viel Kampfeswille wurde kaum belohnt. In der jüngsten Runde aber konnten die Segelflieger sich endlich wieder erfolgreich beweisen. Sie landeten nach ihrem unermüdlichen Einsatz auf dem vierten Rundenrang hinter Bamberg (2.) und Bayreuth (3.) und holten damit 17 Punkte.

Bereits am Samstag versuchten die Segelflieger ihr Glück. Leider fehlte offensichtlich selbiges, denn der Start vom Bayreuther Flugplatz aus, gestaltete sich aufgrund unterschiedlicher Faktoren diffizil. Allein Hanns-Günther Bauer, der Sportleiter des SFZ konnte erfolgreich punkten. Er lieferte einen Flug nach Auerbach mit letztlich knapp 95 Speedpunkten ab. Diese Leistung konnte er am Sonntag dann noch einmal mit einem 118-Punkte-Flug locker übertrumpfen: In über drei Stunden Flog Bauer 328 Kilometer. Der Flugweg führte entlang sich hoch auftürmender Cumuluswolken ins Erzgebirge bis Aue im Vogtland. Über Berg steuerte Bauer zurück um einen weiteren Schenkel in den Thüringer Wald zu legen. Wende war über Friedrichrode bei Gotha. Bei „hervorragenden Steigwerten“ erzielte der Selber eine Schnittgeschwindigkeit von 131 Stundenkilometern.

 

Andreas Görmer aus München steuerte über Wunsiedel und Weiden südwärts bis Hirschau. Mit durchschnittlich 109 Stundenkilometer legte auch er nach der Wende einen weiteren Schenkel in den Thüringer Wald, wo die Thermik durch viele große Quellwolken angezeigt war. Der GPS-Logger zeichnete so in über vier Stunden stolze 273 Kilometer auf.

 

Das Duo aus dem Hofer Stephen Bailey und Klaus Gareiß aus Schauenstein lieferte in 3 Stunden einen Flug über 270 Kilometer ab. Wie Görmer steuerten sie über Wunsiedel nach Weiden, wendeten aber bereits dort, um die bessere Thermik im Thüringer Wald zu nutzen. Gewendet wurde dort dann nahe Arnstadt, ehe es mit durchschnittlich 108 Stundenkilometer noch einmal zu einem kurzen Abstecher ins Fichtelgebirge ging.

 

Schließlich steuerte auch Peter Schertenleib aus Selb einen Flug über 243 Streckenkilometer bei. Über den Rücken des Fichtelgebirges steuerte Schertenleib vorbei an Kemnath zunächst bis Windischeschenbach um gleichfalls in den Thüringer Wald abzubiegen. Die Wende wählte er bei Ilmenau und legte noch einen weiteren kurzen Schenkel zwischen Kirchenlamitz und Bad Lobenstein. 97 Stundenkilometer meldete der Rechner nach über vier Stunden, als Schertenleib zur Landung auf der Ottengrüner Heide ansetzte.

 

Ebenfalls zu Überlandflügen gestartet waren der Nordhalbener Christian Walle und Friedemann Nagler aus Töpen. Beiderseits waren die Flüge für eine Wertung zur Bundesliga nicht ausreichend.

 

Dass das SFZ in dieser Runde so weit vorne landen würde, war nicht sicher, umso glücklicher sind die Luftsportler, dass ihre Leistung nun endlich honoriert wird und sie 17 Punkte auf ihr Konto vereinigen konnten. Insgesamt haben sie nun 53 Punkte und konnten sich so aus dem Tabellenboden ausgraben. Sie stehen derzeit auf dem 25. Gesamtrang. „Das waren wertvolle Punkte, dieses Wochenende“ resümiert Bauer. „Das sicherte uns nicht nur den Anschluss nach vorne, sondern verkürzte den Abstand zum Klassenerhalt auf derzeit nur noch 10 Punkte. Wir bleiben dran!“

 

 

 

 

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