Segelflieger nutzen gute Wetterlage über Oberfranken und scheitern dennoch an der starken Konkurrenz

 

 

 

SBL - Runde 11

 

Die Luftsportler vom SFZ Ottengrüner Heide kämpften am Sonntag mit allen verfügbaren Mitteln um das gute Wetter für den Anschluss ans Mittelfeld zu nutzen. Leider unterlagen sie erneut der starken Konkurrenz und erzielten nur einen Punkt.

 

Als erstes starteten die Vorstände des Vereins, Florian Götz aus Hof und Ralf Kaußler aus Helmbrechts in einem Doppelsitzer zu ihrem Bundesliga-Flug. Von Helmbrechts aus steuerten die beiden 26-Jährigen in knapp drei Stunden vorbei an Naila und Ludwigsstadt nordwestlich bis Ilmenau. Zurück ging es gleichfalls über den Thüringer Wald. Die beiden flogen so 177 Wertungskilometer und einen Schnitt von 71 Stundenkilometern, ehe sie bei Kronach mangels Anschluss an die Thermik den Hilfsmotor zum Nachhausekommen einsetzen mussten.

Gleichfalls in einem Doppelsitzer bestritten Klaus Gareiß aus Schauenstein und Stephen Bailey aus Hof einen Flug über 190 Wertungskilometer. Sie flogen mit durchschnittlich 75 Sachen zunächst nach Coburg. Über Bamberg und Pegnitz ging es südöstlich bis Weiden von wo aus sie dann wieder auf Heimatkurs drehten. Die Flugzeit betrug letztlich über vier Stunden.

 

Andreas Görmer aus München wählte als Abflugrichtung Nordost. In fünf Flugstunden kam er auf seinem Flug an Auerbach und Zwickau vorbei. Die Wende erfolgte bei Chemnitz. Wieder zurück über Helmbrechts entschied er sich gegen die Landung und nutzte die verbleibende Thermik für einen letzten Schenkel bis Steinbach. Der Logger wies ihm nach der Landung stolze 180 Wertungskilometer aus. Sein Schnitt betrug 72.

Zu einem ebenfalls fünfstündigen Flug startete Peter Schertenleib. Der Selber setzte seine Wendepunkte geschickt zwischen Waidhaus im Südosten, Kronach im Westen und Auerbach im Vogtland als östlichen Wendepunkt. Er flog so knapp 200 Wertungskilometer mit durchschnittlich 80 Stundenkilometern.

 

Der Selber Dr. Claus Triebel flog auf einer Nordwest-Südost Tangente zunächst über Sonneberg bis Suhl. Nach der Wende ging es über Gefrees bis Weiden. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 92 Stundenkilometern erreichte er 230 Wertungskilometer in über vier Stunden Flugzeit.

Beachtliche 249 Kilometer in fast fünf Stunden zeigte der Logger von Hanns-Günther Bauer aus Selb. Mit im Schnitt 100 Stundenkilometern flog er über Nordhalben in den Thüringer Wald bis Suhl. Auch er steuerte nach der dortigen Wende südostwärts, wählte aber den Weg über Tirschenreuth bis Razvadov in Tschechien.

 

 

Desweiteren meldete Reinhard Kreil aus Hof einen zweieinhalbstündigen Flug über 92 Kilometer. Er flog dabei zwischen Hof und Himmelkron einen Schenkel, ehe er von Helmbrechts aus nochmals bis Stadtsteinach flog. Auch der Münchberger Kevin Fritsch versuchte mit einem knapp zweistündigen Flug zwischen Schwarzenbach am Wald, Hallerstein und Walpenreuth zu punkten. Beide Flüge waren für eine Wertung zur Bundesliga nicht ausreichend.

 

Der unermüdliche Einsatz des gesamten Teams um Sportleiter Hanns-Günther Bauer spiegelt sich auch in dieser Rundenwertung nicht angemessen wieder. Mit dem 28. Platz konnten sie wiederholt lediglich einen Punkt auf ihr Konto vereinigen. Der Gesamtpunktestand von 36 Zählern weist dem SFZ weiterhin den 28. Rang in der vorläufigen Gesamttabelle zu. Damit stehen sie weiterhin auf einem Abstiegsplatz, von welchem sie – so das erklärte Ziel des Teams – „auf jeden Fall noch wegkommen“ wollen.

 

 

 

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